press

"Frobergers Reisen" is awarded Trimester prize by Deutsche Schallplattenkritik

"Magdalena Hasibeder glückt mit diesem Doppelalbum ein grandioses Porträt des vor vierhundert Jahren geborenen Tastenmeisters Johann Jacob Froberger. Nicht nur, dass sie seine Musik an der Orgel wie am Cembalo erfasst. Sie stellt sein Schaffen in den Kontext anderer Werke dieser Epoche. Und im Vergleich zu Komponisten wie Poglietti, Weckmann, Couperin oder Kerll leuchten Frobergers individuelle Eigenarten umso heller auf: Virtuosität, Geschmack, ein feiner Klangsinn und – davon nicht zu trennen – eine betörende Melancholie." 

Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Friedrich Sprondel, 15.11.2016

"Hasibeder nützt mit hörbarer Lust die wunderbaren Farben und Timbres, die ihr ihr Instrument bereitstellt, und trifft für alle diese zeitlich und stilistisch weitauseinander liegenden Stücke mit sicherem Gespür den jeweils eigenen, richtigen Ton, depressiv lastend, dabei fein nuanciert in Artikulation und Tempo bei Weckmann, aufgewühlt und zugleich gravitätisch-substanzreich in Bachs wahnwitzigsten Cembalo-Stücken, spielfreudig-elastisch in den fast volkstümlichen Spielfugen Böhms und Dietrich Buxtehudes.

Aber schon allein wegen Hasibeders fulminanter Interpretation von Buxtehudes Präludium g-moll BuxWV 163 würde sich der Kauf dieser CD lohnen: ein Meisterwerk des Stylus phantasticus mit seinen wie Wetterleuchten aufflackernden Affekten und seiner überbordenden, von der Sehnsucht über die Melancholie in die Raserei stürzenden Emotionalität. Hasibeder zwingt dieses Ausnahmestück unter einen riesigen Spannungsbogen, heißblütig zupackend, elementar in den rezitativischen Abschnitten, verhalten nachdenklich in der weit ausschweifenden elegischen Haupt-Fuge und mit dämonischem Furor im schwindelerregenden Schlussteil. Tolle Musik, tolles Konzept, tolles Instrument, tolle Interpretation - so sieht ein gelungenes CD-Debüt aus."

2.10. 2013, Andreas Grabner, BR Klassik

 

"...Höhepunkte ihrer im besten Sinne virtuosen, spieltechnisch vollkommen beherrschten, und musikalisch ausgehörten Interpretationen sind das g-Moll Präludium von Buxtehude mit seinem vorwärtsdrängenden Impetus sowie die Chromatische Fantasie und Fuge von Johann Sebastian Bach, in welcher der dunkle Klang des Instruments optimal zur Geltung kommt. Hinzu kommt eine sehr natürliche Aufnahmetechnik, die nichts unter den Tisch fallen lässt"

30.9. 2013, Sigfried Schibli, Basler Zeitung


 "Als der Kontrapunkt noch das A und O guten Komponierens war, um 1680, bedeutete es schon Freiheit, eine schwungvolle Toccata mit Ciaconne zu schreiben. J. S. Bach trieb auch diese Kunst in einsame Höhen; sein Sohn Philipp Emanuel wagte sich zum reinen Gefühlsausdruck vor. Auf einem herrlich vollstimmigen Cembalo nach Hamburger Bauart um 1750 zeigt Magdalena Hasibeder phantastische barocke Fingerfertigkeit.&qu

KulturSPIEGEL 8/2013

 

 "Hasibeder rückt der Musik mit bisweilen leidenschaftlicher Virtuosität zuleibe - die Dichte von Bachs "Chromatischer Fantasie und Fuge BWV 903" jedenfalls findet man andernorts nicht alle Tage. Nebenbei räumt die an einem prachtvollen zweimanualigen 16-Fuß-Instrument spielende Österreicherin auch noch mit dem Vorurteil auf, dass Cembalomusik per se eintönig ist."

Leipziger Kreuzer 9/2013

 

"In Hasibeders Interpretation von Johann Jakob Frobergers Ricercar IV (1656) regierte sanfter Charme statt aufdringlicher Klangkronen. Das war nicht nur authentisch sondern empfindsam hoch musikalisch."

11.09. 2010, Tiroler Tageszeitung

 

"…Magdalena Hasibeder imponierte solistisch an der herrlichen Johann Freundt Orgel der Stiftskirche — wie bei Muffats prächtiger "Toccata XII" — und gestaltete den Continuopart am Cembalo mit kunstvoller Überlegungskraft."

August 2010, Franz Szabo

DonauFESTWOCHEN Im Strudengau

 

"…Insgesamt bestach das Ensemble [Triphonis] durch sein fein abgestimmtes Zusammenspiel und die überlegene Gestaltung des Programms, das die Zuhörer in jedem Moment zu fesseln vermochte."

März 2009, Toccata

  

"…Ein besonderes Glanzstück auf Wiener Boden lieferten Magdalena Hasibeder an der Orgel und Maria Ehmer (Violine)… Die jungen Künstlerinnen krönten ihren reich akklamierten Abend mit der Uraufführung von "Alderhande Dansereye" aus der Feder ihres Lehrers Balduin Sulzer."

Februar 2009, OÖ Kulturbericht

 

 

"…Bei Jehan Alain hat die Organistin Farbe und Klang mit einer ruhigen Wiedergabe nachempfunden und einen starken Eindruck hinterlassen. Weiters originelle aber zeitintensive Gedanken zur Gegenwart vom Eferdinger Rudolf Jungwirth (*1955), für deren Realisierung der Solistin volle Anerkennung gebührt, und ein mächtig aufrauschendes "Ostinato" des jungen Mendelssohn Bartholdy."

12.07. 2008, OÖ Nachrichten 

 

  "…Die junge Musikerin (…) begeisterte die Zuhörer mit dem „Magnificat primi toni“ von Buxtehude, das kraftvollen Lobpreis und tänzerische Leichtigkeit verband."

23.10. 2007, Herforder Kreisblatt

 

"…Hasibeder zeigte in allen Werken die Qualitäten, die sie auch schon zur Gewinnerin des Wettbewerbs hatten werden lassen: Übersicht über die Komposition, klare einleuchtende Registrierungen, die Fähigkeit, durch kleinste Veränderungen im Tempo Dynamik entstehen zu lassen…"

21.10. 2007, Neue Westfälische Zeitung 

 

"…Ob spanische oder französische Orgelliteratur, sie verstand es geradezu meisterlich, in ihrem Vortrag alle zu berücksichtigenden Facetten gewinnbringend darzustellen. Berauschend ihre virtuose Spielweise ob Pedal, Klaviatur oder Registrierung, alles gelang ihr an diesem Abend vor einer riesigen Zuhörerschaft aufs Allerprächtigste."

5.11.2006,  1. Internationaler Orgelwettbewerb Herford